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Joachim Junker übergibt intakten Kreis an Helmut Pohl

von LVN-Kreis Bergisches Land

Viel Anerkennung für die Arbeit des Bergischen Kreises gab es dann auch durch den LVN-Geschäftsführer Hans-Joachim Scheer, der für den kurzfristig erkrankten LVN-Präsidenten Franz Josef Probst als offizieller Vertreter des Landesverbandes Joachim Junker mit der LVN-Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz auszeichnete. Der Kreis selbst ernannte Junker zum Ehrenvorsitzenden. Weitere Ehrungen mit der LVN-Ehrennadel in Gold gingen an die Ratinger Paul Jakob und Karl-Heinz Oel, die über viele Jahrzehnte vor allem als Kampfrichter Spuren hinterlassen haben.

Auch ohne Junker geht es in der Vorstandsarbeit mit großer Kontinuität weiter. Alle Vorstandsmitglieder wurden in den anstehenden Wahlen nahezu einstimmig in Ihren Ämtern bestätigt. Das mit Helmut Pohl (Wuppertal) auch der neue Kreisvorsitzende aus den eigenen Reihen kommt, ist sicher kein Zufall, sondern Ausdruck harmonischer Arbeit im Vorstand und des Zusammenwirkens mit den Vereinen im Kreis. Als Nachfolger von Hartwin Florjanz als Webmaster konnte Moritz Haider gewonnen werden.

Baustellen und kontrovers diskutierte Themen gibt es gleichwohl in der Leichtathletik. So stehen rückläufige Teilnehmerzahlen in der klassischen Stadion-Leichtathletik, vor allem in den Erwachsenen- und älteren Jugendklassen, einem ständigen Aufwärtstrend in den Teilnehmerzahlen bei Volks- und Straßenlaufveranstaltungen gegenüber. Das gerade der Laufbereich ab 2016 mit einer deutlichen Erhöhung der Verbandsabgaben pro Teilnehmer im Erwachsenenbereich leben muss, findet naturgemäß unter den Laufveranstaltern keine ungeteilte Zustimmung.

Das Thema Kinderleichtathleik mit einem alternativen Wettkampfangebot anstelle der klassischen Disziplinen ist inzwischen fast schon zur Glaubensfrage zwischen Befürwortern und Gegnern dieses Systems geworden.

Reformen könnten in den nächsten Jahren auch in der Organisationsstrukturen der Leichtathletik bevorstehen. So sind viele der 14 Kreise des LV Nordrhein sportlich und personell kaum noch in der Lage eigene Kreis-Meisterschaften auszurichten. Zusammenlegungen von Kreismeisterschaften sind daher inzwischen an der Tagesordnung. Selbst der Kreis Bergisches Land kürt in einigen Veranstaltungen 2015 gemeinsame Meister mit dem Kreis Oberberg und dem Kreis Köln.

Mittelfristig wird es wohl auf eine Reform der Kreisstrukturen mit Reduzierung der Anzahl der Kreise herauslaufen; dies ist jedenfalls eine Empfehlung einer speziellen Arbeitsgruppe an den Landesverband.

Auch die Kooperation der Landesverbände Nordrhein und Westfalen wird immer enger. Gemeinsame Lehrgänge und Leistungskader drücken dies ebenso bereits aus, wie Veränderungen und Kooperationen im Meisterschaftsprogramm, wo Landesverbandsmeisterschaften immer häufiger durch gemeinsame NRW-Meisterschaften ersetzt werden.

Volker Treppel

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