Der Kreis Bergisches Land geht ab dem 01.01.2018 in der "Region Mitte" auf. Die Homepage der Region findet sich bald auf lvn-mitte.de. Diese Seite wird zu Archivzwecken online bleiben, jedoch nicht mehr aktualisiert.
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Jahresrückblick & Perspektiven für 2017

von Moritz Haider

Liebe Freunde der Leichtathletik,

wir blicken auf ein erfolgreiches, wenn auch nicht immer zufrieden stellendes Wettkampfjahr 2016 im Kreis Bergisches Land zurück. Mit der Vergabe der Kreiseinzelmeisterschaften an den Kreis Köln/Rhein/Erft haben sich Nachfolgeprobleme ergeben, die nicht glücklich gelöst werden konnten. Was mir persönlich auch nicht gefallen hat, war die Entscheidung im Rahmen der Neuordnung, ab 2018 auf Leverkusen verzichten zu müssen. Über sehr viele Jahre haben der Kreis, aber auch der TSV Bayer Leverkusen voneinander profitiert und miteinander harmoniert. Vielen Dank. Ich habe aber die Hoffnung, dass beide Seiten in den zukünftigen Regionen die Rolle spielen, die sie verdient haben.

Apropos Regionen: Auf der letzten Beiratstagung im Dezember wurde deutlich, dass die Arbeitsgruppe die Neuordnung auf der Regioebene deutlich vorangetrieben hat, dass aber auf der unteren Ebene außer zu den Posten noch keine Überlegungen stattgefunden haben. Deshalb werde ich mich mit den Vorsitzenden der anderen drei Kreise Anfang Februar treffen, um diesen Bereich in Angriff zu nehmen. Bei den bisherigen Gesprächen hatte ich aber den Eindruck, dass wir am gleichen Strang ziehen. Wie auf der Arbeitstagung besprochen, streben wir ja an, bis inklusive U14 nur auf der unteren Ebene Meisterschaften / Bestenkämpfe durchzuführen. Da es von LVN-Seite auch keine festen Vorgaben hinsichtlich der unteren Ebene zu geben scheint, gehe ich davon aus, dass wir, wie ebenfalls gewünscht, dass jetzige Kreisgebiet (ohne Leverkusen) als Wettkampfregion  erhalten können. Auf dem Kreistag in Remscheid werde ich über diese Aspekte abstimmen lassen. Ich gehe davon aus, dass ich bis dahin auch Näheres zur Neuordnung sagen kann. Vom LVN werden wir Besuch bekommen und auch Brandaktuelles zu diesem Thema hören. Die ersten gemeinsamen Kreismeisterschaften werden uns vielleicht auch schon zeigen, wo der Schuh drückt.

Wie sich während der Beiratstagung herausstellte, werden viele Mitglieder in den Kreisvorständen die „Gelegenheit“ nutzen, ihre Arbeit zu beenden. Das ist auch in unserem Kreisvorstand nicht anders! Wer von uns in der Regio oder in der abgespeckten Version des ehemaligen Kreisgebietes in welcher Form auch immer weitermachen wird, ist noch nicht geklärt. Jedem von Ihnen sollte aber klar sein, dass es zukünftig nicht mehr so laufen wird, wie in den letzten Jahrzehnten. (In diesem Zusammenhang möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Mitarbeitern für die tolle Zusammenarbeit und die Unterstützung, die ich erfahren durfte, bedanken!!!) Es gibt auf der unteren Ebene viele kleine Pöstchen zu vergeben. Natürlich brauchen wir auch für die Regio neues Personal. Also bitte, gehen Sie in sich und überlegen Sie, wie Sie die neuen Strukturen unterstützen können.

Dass es so nicht weitergehen wird wie in den vergangenen Jahren, möchte ich an einem Beispiel verdeutlich: In den letzten Jahren haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass wir dringend Ersatz für Hartmut Hense bei der Zeitmessung suchen – passiert ist aber nichts! Da Hartmut zum Termin der Blockmeisterschaften in Leverkusen zum Einsatz kommt, werden wir in Remscheid voraussichtlich keine Zeitmessung haben. Damit wäre dann diese Veranstaltung gestorben, zumal ich keinen Ersatztermin sehe. Ob unsere Vereine an den Meisterschaften im Kreis Düsseldorf/Neuss teilnehmen können/wollen, ist dann noch zu klären. Die Zeitmessanlage des Kreises verbleibt bei uns. Das hat der LVN bestätigt. Wir werden die Anlage voraussichtlich in Remscheid einlagern. Aber was nutzt uns die Anlage, wenn wir nach Hartmuts Weggang niemanden mehr haben, der die Anlage bedienen klann. Es bleiben uns eigentlich nur drei Möglichkeiten. Erstens, wir finden Interessenten, die sich im nächsten Jahr von Hartmut einarbeiten lassen. Zweitens, wir kaufen die Zeitmessung ein, was zur Konsequenz hätte, die Meldegebühren drastisch zu erhöhen oder nicht rentable Meisterschaften ganz aus dem Programm zu nehmen. Drittens, wir machen bis inklusive U12 ausschließlich Kinderleichtathletik, wo wir die elektronische Zeitmessung nicht benötigen. Was dann mit der U14 passiert, wäre dann noch abzuklären. Außerdem wird es ab 2018 daruf hinauslaufen, dass die Meisterschaften auf der unteren Ebene, wie das in den meisten Kreisen seit vielen Jahren bereits üblich ist, an Vereine vergeben wird. (Bitte daran denken, dass es keinen Kreisvorstand mehr geben wird, nur noch einige „Beauftragte“.) Das klingt ziemlich brutal und wird es auch sein, wenn sich keine neuen Gesichter finden, die den Karren weiter ziehen wollen. So dramatisch das klingt, habe ich dennoch die Hoffnung, dass sich genügend neue Leute finden werden, damit die Arbeit der vergangenen Jahre nicht mit einem Schlag verpufft.

Ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung bedanken und Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie alles Gute zum neuen Jahr wünschen.

Helmut Pohl

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