Der Kreis Bergisches Land geht ab dem 01.01.2018 in der "Region Mitte" auf. Die Homepage der Region findet sich bald auf lvnordrhein.de. Diese Seite wird zu Archivzwecken online bleiben, jedoch nicht mehr aktualisiert.

 

von Moritz Haider

Ein Kreis schloss sich in Wuppertal

Mehr als 42 Jahre nach seiner Gründung an gleicher Stätte trafen sich die Leichtathleten des Kreises zu einem außerordentlichen Kreistag in der Gaststätte „Da Vinci – Zum alten Kuhstall“ in unmittelbarer Nachbarschaft des Zoostadions in Wuppertal.

Damals schlossen sich mehrere Kreise zu dem überaus erfolgreichen Kreis Bergisches Land zusammen. Er war damit einer von 14 Kreisen unterhalb des Leichtathletikverbandes Nordrhein.

Die veränderte Sportlandschaft hatte im Leichtathletikverband Nordrhein zuletzt Überlegungen zu einer Konzentration der Kräfte durch eine Reduzierung der Kreise mit Schaffung neuer Arbeitsstrukturen geführt. Nach frühzeitiger Einbindung der Kreise steht nun zum 01.01.2018 eine Untergliederung des Landesverbandes in vier Regionen an, die sich an bestehenden politischen Strukturen anlehnt.

Die bergischen Leichtathleten gehören in Zukunft der Region Mitte an, zu der auch die bisherigen Kreise Essen, Düsseldorf/Neuss und Niederrhein-West (u. a. mit den Städten Krefeld und Mönchengladbach) angehören. Es kommt also leistungsstarke Konkurrenz auf die bergischen Leichtathleten zu. Durch die politische Grenze der Regierungsbezirke wird der deutsche Topverein TSV Bayer Leverkusen aber in Zukunft der Region Südost angegliedert.

Bevor man die ersten Schritte in den neuen Strukturen macht, stand der Kreistag aber im Zeichen des Rückblicks auf 42 Jahre LVN-Kreis Bergisches Land. Dazu waren auch zahlreiche ehemalige Vorstandsmitglieder eingeladen, darunter auch die Ehrenvorsitzenden des Kreises, Hermann-Josef Born und Joachim Junker.

Junker war es dann auch, der mit launigen Worten das Kreisgeschehen der letzten Jahrzehnte Revue passieren ließ. Manche Anekdote aus der Vergangenheit mutete dabei tatsächlich wie ein Blick in das vergangene Jahrtausend an.

Arbeitsmittel wie Schreibmaschinen, Kohlepapier, Matrizen zur Vervielfältigung oder mit der Hand zu bedienende Stoppuhren mögen dabei für die jüngeren unter den Anwesenden zeitlich fast schon eher in der Nähe von Tontafeln als am modernen Computerzeitalter anzusiedeln gewesen sein.

Den Abschluss des außerordentlichen Kreistages bildete dann eine von Klaus-Peter Ludwig zusammengestellte Fotopräsentation, bei der manche Jahrzehnte alte Aufnahme nur mit großer Mühe den Anwesenden zuzuordnen war.

Volker Treppel